HörensWERT - Die Nacht der lebenden Bücher

Stadtbücherei

Am Montag, 23. April ab 19 Uhr findet in der Stadtbücherei zum ersten Mal die „Nacht der lebenden Bücher“ statt. Lebende Bücher, das sind Menschen, die einer besonderen Leidenschaft folgen oder interessante Berufe ausüben. Sie können an diesem Abend von Besuchern „ausgeliehen“ werden. Das bedeutet hier: sich unterhalten.

In etwa halbstündigen Gesprächen in kleinen Gruppen können sich die „lebenden Bücher“ und ihre Leser intensiv über die jeweilige Leidenschaft austauschen. Es finden insgesamt drei Gesprächsrunden statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung für die gewünschten Bücher unter Tel. 51-498 oder persönlich in der Stadtbücherei wird gebeten.

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Für die Leser steht eine bunte Mischung an Themen zur Auswahl. So erfährt man von Florian Retsch, Feuerwehrkommandant in Biberach, alles über seine Arbeit bei der Feuerwehr.

Julia und Kai Penteker erzählen von ihrer gemeinsamen Leidenschaft: dem Taekwondo. Sie trainieren Sportler aller Altersgruppen und seit zwei Jahren auch eine Inklusionsgruppe für Menschen mit Behinderung.

Beate Hiller, ehrenamtliche Hospizbegleiterin, teilt Erfahrungen aus ihrer zehnjährigen Hospizarbeit, bei der sie viele berührende, traurige, aber auch erfüllende Momente erlebt hat.

Auch alle geschichtlich Interessierten kommen auf ihre Kosten. Rudolf Walter berichtet von seiner Arbeit im Bereich der Erlebnis- und Museumspädagogik und von der Konzeption und Gestaltung ur- und frühgeschichtlicher Ausstellungen.

Von Susanne Gnann können die Leser einiges über die Mobile Jugendarbeit erfahren. Ihre Leidenschaft ist die Arbeit mit Menschen, sie zu verstehen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. All das fließt in ihre Arbeit als Streetworkerin ein.

Imkerin Dorothea Fesseler bringt den Lesern das spannende Leben der Bienen näher und berichtet, wieso das Imkern nicht nur sehr interessant, sondern auch wunderbar entspannend ist.

Der Eintritt ist frei. Jeder Leser kann sich für drei „lebende Bücher“ seiner Wahl anmelden. In den Pausen besteht die Möglichkeit, sich im Erdgeschoss bei „Rinkus indischer Küche“ zu stärken und sich gegenseitig auszutauschen.